6514. Eine Zahl. Die Zahl an Wörtern, die ich heute insgesamt geschrieben habe. Bedeutet etwa so viel wie: mein drittes Kapitel ist fertig. Irgendwie habe ich im Moment den seltsamen Tick, immer ein Kapitel fertig schreiben zu müssen, sonst habe ich keine Ruhe.
Erstaunlicherweise gefällt mir das, was ich schreibe, sogar ziemlich gut. Das ist bei ihr eher selten der Fall und zeugt für mich eigentlich davon, dass ich unter Druck sehr wohl ganz gut arbeiten kann. Gut, was ich hinterher zu dem Resultat sage und ob ich den T12 wirklich durchhalte, das steht auf einem anderen Blatt, aber ich habe mir mittlerweile ein recht ansehnliches Polster angeschrieben, von dem ich zehren kann, wenn ich mal ein paar Tage nicht zum Schreiben komme.
Überdies überrascht es mich richtig, was es bringt, wenn man mal Write or Die anschmeißt und sich wirklich ausschließlich aufs Schreiben konzentriert. In einer Stunde schaffe ich so über 2000 Wörter, mit kurzen Unterbrechungen. Es gibt natürlich auch Textstellen, die schneller gehen, davon habe ich heute eine geschrieben. Es geht darum, dass sie verfolgt wird und rennt, um ihre Gedanken und Gefühle, Sorgen dabei. Ich bin unglaublich schnell gewesen, ich habe den ca. 1500 Wörter langen Absatz in weniger als zehn Minuten geschrieben. Auch wenn es sich nach Eigenhuldigung anhört, aber ich bin seit langer Zeit, was das Schreiben angeht, mal wieder stolz auf mich, weil ich endlich mal was geschafft habe.
Das ist Glücksgefühl pur.
Dienstag, 5. Januar 2010
Montag, 4. Januar 2010
mehr als NaNo-Pensum oder: ich glaub' ich hab' Fieber - ist das gesund?
Was ich nie geglaubt hätte, ist in diesem Augenblick schon Warhrheit geworden. Der T12 läuft wie am Schnürchen. Alles funktioniert, meine Charaktere fügen sich ihrem (mehr oder minder) schrecklichen Schicksal und ich? Ich bin saumäßig glücklich. Warum? Tja.
Nein, mal ganz ehrlich. Ich habe heute satte 3252 Wörter geschrieben, das is so ziemlich mehr als in den letzten drei Monaten zusammen. Und ich bin stolz auf mich, auch wenn sich das noch so prahlerisch anhört, aber ich kann einfach nicht anders. Ich bin stolz auf micht, weil ich mir mit Hilfe von Maja, der lieben Administratorin des Tintenzirkel-Forums und sporadischer Feldwebel für die nächstne 12 Monate, mal so richtig in den Hintern getreten habe und einfach nur geschrieben habe.
Es war auch im Grunde ganz einfach. Write or die angeschmissen, auf 1400 Wörter eingestellt uns losgeschrieben. Und tatsächlich: es funktioniert. Nachdem ich die ersten 1400 Wörter drin hatte und doppelgrün bin (das heißt, dass ich mein Tagessoll absolviert habe und auch die Gesamtleistung (1.- 4. 1. zusammengerechnet), erbracht habe.), wollte ich nicht mehr aufhören. Ich war kurz in der Küche, hab' mir einen Kaffee gekocht, getrunken, wieder nach oben, die nächsten 1500 Wörter. Und das klappt so einfach. Es ist wirklich EINFACH. Man muss sich nur in den Hintern beißen und machen.
Ich glaube, das werde ich demnächst mal auch auf meine Schule anwenden. Denn da muss ich auch reinklotzen. Also, Fazit: ich hoffe, dass es so bleibt, wenn ich diesen Monat jeden Tag knapp 3000 Wörter schreibe, lande ich hinterher noch bei ca. 90000 Wörter, das ist fast das Doppelte NaNo-Pensum. So viel will ich ja gar nicht. 25k reichen mir.
Und damit ich die voll kriege - ich glaube, ich gehe noch ein bisschen schreiben. Wir lesen voneinander.
PS: besucht auch mal den Tintenzirkel-Blog. Da gibt es auch interessante Beiträge von anderen T12-teilnehmern zu lesen. ;)
eure Alex
Write or die: http://writeordie.drwicked.com/
Nein, mal ganz ehrlich. Ich habe heute satte 3252 Wörter geschrieben, das is so ziemlich mehr als in den letzten drei Monaten zusammen. Und ich bin stolz auf mich, auch wenn sich das noch so prahlerisch anhört, aber ich kann einfach nicht anders. Ich bin stolz auf micht, weil ich mir mit Hilfe von Maja, der lieben Administratorin des Tintenzirkel-Forums und sporadischer Feldwebel für die nächstne 12 Monate, mal so richtig in den Hintern getreten habe und einfach nur geschrieben habe.
Es war auch im Grunde ganz einfach. Write or die angeschmissen, auf 1400 Wörter eingestellt uns losgeschrieben. Und tatsächlich: es funktioniert. Nachdem ich die ersten 1400 Wörter drin hatte und doppelgrün bin (das heißt, dass ich mein Tagessoll absolviert habe und auch die Gesamtleistung (1.- 4. 1. zusammengerechnet), erbracht habe.), wollte ich nicht mehr aufhören. Ich war kurz in der Küche, hab' mir einen Kaffee gekocht, getrunken, wieder nach oben, die nächsten 1500 Wörter. Und das klappt so einfach. Es ist wirklich EINFACH. Man muss sich nur in den Hintern beißen und machen.
Ich glaube, das werde ich demnächst mal auch auf meine Schule anwenden. Denn da muss ich auch reinklotzen. Also, Fazit: ich hoffe, dass es so bleibt, wenn ich diesen Monat jeden Tag knapp 3000 Wörter schreibe, lande ich hinterher noch bei ca. 90000 Wörter, das ist fast das Doppelte NaNo-Pensum. So viel will ich ja gar nicht. 25k reichen mir.
Und damit ich die voll kriege - ich glaube, ich gehe noch ein bisschen schreiben. Wir lesen voneinander.
PS: besucht auch mal den Tintenzirkel-Blog. Da gibt es auch interessante Beiträge von anderen T12-teilnehmern zu lesen. ;)
eure Alex
Write or die: http://writeordie.drwicked.com/
Samstag, 2. Januar 2010
Der T12 hat den Startschuss gehört - ich auch!
Der erste Post in diesen Blog dreht sich um das Thema, das mich das folgende Jahr wohl lange begleiten wird: T12. Eine Herausforderung aus dem Tintenzirkel, ein Wettbewerb, ein gigantischer Aufruf, endlich den Hintern hoch zu bekommen und zu schreiben: denn es geht darum, in einem Jahr eine festgelegte Zahl an Worten zu schreiben.
250.000 Worte hört sich viel an - ist es auch. Zumindest glaube ich das. Aber wenn man es auf das Jahr rechnet sind das pro Tag nicht einmal mehr 700 Wörter. Das muss doch zu schaffen sein!
Über dieses Jahr verstreut werde ich immer wieder Posts abliefern, die mit dem T12 und allen Quälereien und Freudenmomenten des Schreibens zu tun haben werden.
Vorgenommen habe ich mir vorrangig die Arbeit an zwei Romanen, die mir besonders am Herzen liegen: Die Silberweberin und Die Orden der Traumseher.
Erstes Ziel ist aber, erst einmal Die Orden der Traumseher anzufangen und fertig zu stellen. Die erste Liebesgeschichte in meiner jungen Schriftstellerzeit. Mal schauen, wie ich mich anstellen werde. Von der Silberweberin brauche ich jetzt erst einmal eine Pause, ich habe mich in den letzten Wochen so intensiv damit beschäftigt, dass sie mir im Moment zum Hals raus hängt. Ich hoffe, das lässt während des T12 nach.
In diesem Sinne: auf ins Gefecht!
250.000 Worte hört sich viel an - ist es auch. Zumindest glaube ich das. Aber wenn man es auf das Jahr rechnet sind das pro Tag nicht einmal mehr 700 Wörter. Das muss doch zu schaffen sein!
Über dieses Jahr verstreut werde ich immer wieder Posts abliefern, die mit dem T12 und allen Quälereien und Freudenmomenten des Schreibens zu tun haben werden.
Vorgenommen habe ich mir vorrangig die Arbeit an zwei Romanen, die mir besonders am Herzen liegen: Die Silberweberin und Die Orden der Traumseher.
Erstes Ziel ist aber, erst einmal Die Orden der Traumseher anzufangen und fertig zu stellen. Die erste Liebesgeschichte in meiner jungen Schriftstellerzeit. Mal schauen, wie ich mich anstellen werde. Von der Silberweberin brauche ich jetzt erst einmal eine Pause, ich habe mich in den letzten Wochen so intensiv damit beschäftigt, dass sie mir im Moment zum Hals raus hängt. Ich hoffe, das lässt während des T12 nach.
In diesem Sinne: auf ins Gefecht!
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